May You Always Live With Laughter

by Liquid Laughter Lounge Quartet

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1.
Engelberg 01:56
2.
Bad Way 04:06
3.
Black Pool 03:53
4.
Ein Wort 03:50
5.
James 03:59
6.
Gift 05:06
7.
Why Not 04:05
8.
Allnighter 03:55
9.
10.
11.

about

Das letzte Album der BAR-Vorgängerband 'Liquid Laughter Lounge Quartet'.

Die Totengräber des Rock`n`Roll sind zurück; nicht dass sie ihn gerne zu Grabe tragen, nein, vielmehr geht es darum, dem alten Mann ein würdiges letztes Geleit zu geben, damit er wieder wie der Phönix aus der Asche aufsteigen kann … wie schon so oft. Aber dafür ist das Lounge Quartet’ nicht zuständig; sie geben, wie gesagt, ein warmes, melancholisches, nicht depressives letztes Geleit. Den Auftakt macht “Engelberg”, zum Wachwerden, und dann beginnen sie auch schon ironisch zu werden: “Bad way”, eine Geschichte über gemeinsames Trinken und Feiern, und ist mit dem Protagonisten nicht der R`n`R gemeint? Etwas altersschwach, aber treu bis zum Schluss … Weiter geht’s mit “Black pool”, ein weiteres staubtrockenes Stück, klar, filigran und morbide … “Ein Wort” ist dann der sehnsüchtige Höhepunkt: Komm und erlöse mich – dunkel, düster und endlos grausam, in dieser Stimmung bleibt’s dann auch bei “James” … Ab hier geht’s langsam wieder bergauf: “Gift”, vielleicht ihr bis dato schönstes Stück, ein theatralisches Opus, schwer und verspielt zugleich, groß und dicht … Jetzt erden die Töne wieder versöhnlicher und die bekannte Liquidsche Verrücktheit schlägt bei dem crazy Dub “Allnighter” durch. Und dann wollen sie ihm doch noch mal ein Denkmal setzen: “Rock`n`Roll resurrection”, so klassisch, so voll Herz, so inbrünstig, dass von Elvis bis Cave, von Haley bis zu den White Stripes alle mit einsteigen würden! Zeit zum Aussteigen und Ausklingen … Eine perfekte After Hour Scheibe, die alles zuspitzt, was das Quartett in den letzten Jahre geschaffen hat. Klar, eigenständig und musikalisch perfekt, schwermütig und trotzdem mit einem ironisches Lächeln auf dem Gesicht. Musik, die Geschichten schreibt, die Bilder entwirft, die klassischer nicht sein könnten. Ein Werk das erneut eine Welt erschafft zwischen Morriconischem/Baldalamentischem Soundtrack und Waitscher Weirdness, das so gnadenlos überzeichnet wie Deadbolt und so authentisch emotional ist wie Cave, das so weit wie Calexico sein kann und so traurig stimmt wie ‚Element of Crime’ (zu ihren besten Zeiten). Diesmal super stylish verpackt (Digipack/Booklet – schweres Vinyl, etc.), aufwendig bis zum finanziellen Ruin aller Beteiligten und durch das Master von Chris von Rautenkranz mit einer Brillianz versehen, die es zum Besten macht, was sie bisher abgeliefert haben. Danke.

credits

released May 1, 2004

Liquid Laughter Lounge Quartet: Jens Teichmann, Gregor Jehle, Markus Heinzel, Egbert Landes.

Label: Ritchie Records, www.ritchierecords.de

Gäste: Michael Schwarz (Saxofon und Klarinette), Monica Rodriguez (Stimme).

Recording & Mixing: Simon Fuhrmann @ Spiderhouse-Studio (Lütte) und Lounge-Box-Studio (Berlin).
Mastering: Chris von Rautenkranz, Soundgarden-Studio (Hamburg).

Fotografie und Artwork: Britta Hüning, www.fotorismus.de

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BAR Freiburg Im Breisgau, Germany

Musik für eine verrauchte Spelunke, morgens um vier, dunkel, melancholisch, zäh, tief, akzentuiert und träge. Für einsame Szenen in tristen, grauen Metropolen oder in weiten, windzerzausten Wüsteneien. Dort, wo der Mensch stets unbehaust ist, verweigern BAR sich erfolgreich der Steigerungslogik popkultureller Aufmerksamkeitsökonomie. BAR sind hier, um zu sagen, dass nichts jemals okay sein wird. ... more

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